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Seereisen ABC
Schiffsreisen-Fachbegriffe einfach erklärt

Achtern Das hintere Ende eines Schiffes
Arzt an Bord An Bord der meisten Kreuzfahrtschiffe befinden sich ein oder mehrere Ärzte sowie Krankenschwester(n). In den meisten Fällen auch ein Hospital. Für die Konsultationen, sowie Medikamente muß in den meisten Fällen an Bord direkt gezahlt werden; ausgenommen davon sind Notfälle oder Unfälle, welche sich direkt an Bord ereignen. Empfehlen Sie daher einen Abschluss einer Reisekrankenversicherung.
Backbord Der seemännische Ausdruck für die (in Fahrtrichtung) linke Seite eines Schiffes. Auf dieser Seite führt jedes Schiff eine nur von vorn und von der Seite sichtbare rote Positionslampe.
Bank, Geldwechsel Auf fast jedem Kreuzfahrtschiff kann man beim Zahlmeister die eigene Währung in Bordwährung umtauschen. Da der Kurs meistens höher ist, empfiehlt es sich jedoch, dies bereits in einer Bank Ihrer Heimat zu tun, oder an Land. Bitte berücksichtigen Sie auch die verschiedenen Bestimmungen der Reedereien bezüglich Schecks, Kreditkarten etc. welche Sie in unserem Schiffsreisenprogramm unter ”Wichtige Informationen” finden.
Bordladen Fast alle Kreuzfahrtschiffe und teilweise auch Fährschiffe führen einen Bordladen, in dem Gegenstände des täglichen Bedarfs, Souvenirs, Parfums, optische Artikel, Fotomaterial usw. zollfrei gekauft werden können.
Bordreiseleitung Bei verschiedenen Kreuzfahrtschiffen ist eine eigene deutschsprechende Reiseleitung im Auftrag eines Veranstalters an Bord.
Bug Das spitze (gebogene) Vorderteil des Schiffes
Bullauge Weil die kleinen, runden Fenster auf Schiffen manchmal an die glotzenden Augen von Stieren erinnern, nannten die englischen Seeleute sie ”bull‘s eyes”. Im Laufe der Zeit hat sich der Ausdruck auch in der internationalen Seemannssprache eingebürgert. Auf klimatisierten Schiffen müssen die Bullaugen geschlossen bleiben, um die gewünschte Innen - Temperatur zu halten.
Decks Die einzelnen Etagen eines Schiffes werden Decks genannt
Deckstühle Diese stehen den Passagieren kostenlos zur Verfügung
Elektrische Spannung Stromart und Spannung sind auf den Schiffen verschieden (Gleichstrom, Wechselstrom, 220 V, 110 V). In den meisten Fällen dürfen nur Rasierapparate angesteckt werden. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, ist es daher auf jeden Fall wichtig, sich vor der Abreise bezüglich der Stromspannung zu erkundigen, damit es dann an Bord keine Überraschung gibt (Nassrasur).
Fallreep Einklappbare Treppe mit Stufen und Geländer, die an der Bordwand hinabgelassen wird, dient zum Ein- und Ausbooten meistens dann, wenn das Schiff auf Reede liegt.
Fitnesscenter Zum sportlichen Trimmen, mit beheiztem Innen-schwimmbecken, Sauna, Ruheraum und eventuell auch Solarium.
Flaggen Ein zum Auslaufen bereites Schiff zeigt:
Am Bug die Flagge des Heimathafens, am Vordermast die Flagge des Ziellandes, am Hintermast die Reedereiflagge, darunter an der Gaffel (schräg nach oben zeigende Stange) die eigene Nationalflagge (im Hafen ist die Nationalflagge am Heck). Außer dem am Vordermast die Signalflagge ”P” (Blauer Peter d.h. ich laufe aus). Zum Signalisieren gibt es besondere internationale Signalflaggen (für jeden Buchstaben und jede Ziffer eine Flagge).
Fragebogen Die Reedereien müssen möglichst frühzeitig die vollen Personalien der Fahrgäste kennen, weil die Behörden des Abfahrtslandes und des Ziellandes diese von den Reedereien in Manifesten niedergelegt verlangen.
Friseur Auf Kreuzfahrtschiffen befindet sich ein Frisiersalon. An Tagen mit gesellschaftlichen Ereignissen ist eine Voranmeldung notwendig.
Gangway Der Landungssteg, welcher die Verbindung zwischen Schiff und Pier herstellt. Während das ”Fallreep” eine regelrechte Treppe ist, stellt die Gangway einen Steg mit Geländer an beiden Seiten dar (oft auch überdacht).
Hafentaxen Abgaben, die in einigen Häfen bei der Ein- und Ausschiffung der Passagiere von den Behörden erhoben werden. Sie werden teilweise auch als ”Hafentaxen” bezeichnet und sind bereits beinahe bei jeder Reederei im Reisepreis inklusive.
Heck Das hintere Ende eines Schiffes (”achtern”)
Hostess Damen, die auf Passagierschiffen im Auftrage der Reederei die Passagiere während der Reise gesellschaftlich betreuen. (z.B. Tanzabende, Bordspiele, Organisation der Landausflüge etc.)
Jakobsleiter Strickleiter mit Holzsprossen, wird an der Reeling außenbords aufgehängt und hauptsächlich von Lotsen zum An- und von Bord-Gehen benutzt.
Kabinen Die Unterkunft für die Dauer der Kreuzfahrt. Je nach Ausstattung und Lage gibt es hier verschiedene Preiskategorien.
Kai Im Hafen legt das Schiff am Kai an (Rand des Hafenbeckens) oft auch ”Pier” genannt.
Kinder Die Reedereien behalten sich vor bei Mitnahme von Kindern das Mindestalter, sowie den Ermäßigungssatz zu bestimmen. Ebenso gibt es einige Reedereien, welche Kinder und Jugendliche unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos mitfahren lassen. Die Einzelheiten werden jeweils dem dementsprechenden Reedereiprogramm entnommen.
Knoten 1 Knoten entspricht einer Seemeile -1,852 km- . Nach Knoten bzw. Seemeilen pro Stunde wird die Geschwindigkeit eines Schiffes berechnet.
Kommandobrücke befindet sich die Zentrale des Schiffes, das Ruder, der Kompaß, die Maschinentelegraphen, die nautischen Hilfsgeräte wie Echolot, Radargerät, sowie Rauchmeldeanlage und der angrenzende Kartenraum. Die Kommandobrücke ist für Passagiere gesperrt, abgesehen von besonderen Führungen.
Lee Die dem Wind abgewandte Seite des Schiffes
Logbuch Ist das Tagebuch, in welches sämtliche navigatorischen, nautischen und betrieblichen Einzelheiten des Reiseverlaufs eingetragen werden.
Luv Die dem Wind zugewandte Seite des Schiffes.
Oberbettkabine Nur zwei obere Betten.
Pier Hafenrand oder Hafendamm
Pullmann-Bett In die Wand einklappbares Oberbett (bekannt nach dem amerikanischen Erfinder dieser Oberbetten - Mr. Pullman)
Reede Das Schiff ankert auf Reede, wenn das Fahrwasser keine Einfahrt in den Hafen erlaubt.. Die Passagiere werden mit einem ”Tender”, einem kleinerem Schiff, mit Pinassen oder schiffseigenen Booten an Land oder zurück befördert.
Rufzeichen Jedem Schiff wird im Rahmen zwischenstaatlicher Abmachungen ein internationales Rufzeichen, bestehend aus einer Gruppe von 4 bzw. 5 Buchstaben, zugeteilt. Dieses Rufzeichen muß bei Funktelegrammen dem Schiffsnamen beigefügt werden, da es oft mehrere Schiffe mit dem gleichen Namen gibt. Mit diesem Zeichen melden sich die Schiffe per Funk, auch werden sie per Funk mit diesem Zeichen ”gerufen”.
Safes Oder Schließfächer können auf vielen Schiffen gemietet werden.
Schiffsbezeichnungen M/S - Motorship (Englische Bezeichnung)
M/V - Motorvessel (Englische Bezeichnung)
M/N - Motornave (Italienische Bezeichnung)
T/S - Turboship (Englische Bezeichnung)
T/N - Turbonave (Italienische Bezeichnung)
S/S - Steamship (Englische Bezeichnung)
MSY - Motorsegler
M/Y - Motoryacht
S/Y - Segelyacht
Seekrankheit Die Angst vor diesem Übel wird häufig übertrieben, denn durchaus nicht alle Menschen sind anfällig für Seekrankheit. Die meisten gewöhnen sich sehr schnell und ohne seekrank geworden zu sein an die Bewegungen des Schiffes auf See. Oft ist die Seekrankheit lediglich eine Folge der Furcht davor; in diesen Fällen hilft meistens die Einnahme entsprechender Medikamente bzw. ein spezielles Pflaster hinter dem Ohr, welche in vielen Apotheken erhältlich sind.
Seemeile Die zurückgelegte Fahrtstrecke eines Schiffes wird in Seemeilen gerechnet. Eine Seemeile entspricht umgerechnet 1,852 km.
Sitzung Nennt man die Essenszeiten. Auf Grund der verschiedenen Größen von Speisesälen und der verschiedenen Anzahl von Passagieren kann nicht immer zu einem Zeitpunkt serviert werden. Dann werden die Mahlzeiten in einer 1. und 2. Sitzung abgehalten, also zu zwei verschiedenen Zeiten.
Stabilisatoren Das Sich-Verneigen des Schiffes, wenn Wind und Wellen von vorne kommen, nennt man ”Stampfen”. Die seitlichen Bewegungen des Schiffes von Backbord nach Steuerbord und umgekehrt (also um die Längsachse) werden ”Schlingern” genannt. Stampft und schlingert das Schiff gleichzeitig, so nennt man dies ”Rollen”. Um die Schlingerbewegungen abzudämpfen, sind viele Passagierschiffe mit sogenannten ”Stabilisatoren” ausgerüstet; aus dem Rumpf des Schiffes unter Wasser ausfahrbare Flossen.
Steuerbord Der seemännische Ausdruck für die (in Fahrtrichtung) rechte Seite eines Schiffes. Auf dieser Seite führt jedes Schiff eine nur von vorn und von der Seite sichtbare grüne Positionslampe.
Steward(dess) Mitglied des männlichen oder weiblichen Bedienungspersonals an Bord. z.B. Kabinensteward, Tischsteward, Decksteward usw.
Studio-Bett Studio-Betten sind, ähnlich wie Sofa-Betten, konvertierbare Betten, die tagsüber als Sofa und nachts als normales Bett dienen können.
Suite Kabine mit Wohnraum und abgeteiltem oder getrenntem Schlafzimmer.
Versicherungen Es empfiehlt sich bei jeder Schiffsreise bei Buchung eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen, da die Stornogebühren teilweise sehr hoch sein können. Bei einigen Kreuzfahrten sind diese bereits im Passagepreis inkludiert. Ebenso empfiehlt sich der Abschluß von Reisegepäck- Reiseunfall- und Reisekrankenversicherung
Zweibettkabinen Sind Kabinen mit zwei unteren Betten