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Wissenswertes zu Schiffsreisen
> Geschichte der Passagierfahrt

Schiffe:
> Motorsegler
> Flusskreuzfahrten

 

Kreuzfahrtarten:
> Die klassische Kreuzfahrt
> Die Kreuzfahrt mit Expeditionscharakter

Reservierungsstelle:
> Generalagent
> Buchungsstelle

 

Geschichte der Passagierfahrt

Seit dem Menschen die Schwimmfähigkeit des eigenen Körpers bewußt wurde, hat er "Schiffe" gebaut. Viele Jahrtausende alte Felszeichnungen der verschiedensten Kulturen rund um den Erdball bezeugen es. Aus dem ursprünglichen "Ein - Baum" entwickelte er das tragfähigere Floß, entdeckte die nutzbare Kraft des Windes, setzte Segel.

Dann erfand er die Dampfmaschine und fuhr dem Wind davon. Im Jahre 1806 kam ein Amerikaner namens Fulton auf die Idee, in ein Flußschiff eine Dampfmaschine einzubauen. Das Schiff wurde am East River von New York hergestellt. Die Fortbewegung erfolgte durch ein Schaufelräderpaar. Dieser Anfang hatte einen richtigen Aufschwung der Flußschiffahrt zur Folge. Der Antrieb mit Schaufelrädern hat sich auf Flußschiffahrten bis heute bewährt. Im Jahre 1818 überquerte ein Segelschiff mit Hilfsmotorenantrieb, die SAVANNAH, ebenfalls mit Schaufelrädern ausgestattet, in rund 30 Tagen den Atlantischen Ozean, wovon allerdings nur vier Tage mit Motor gefahren und 26 Tage gesegelt wurde, da die Dampfkessel mit Kiefernholz gefeuert wurden und man für die ganze Überquerung nicht soviel Brennstoff mitnehmen konnte.

Die vom Österreicher Josef Ressel erfundene Schiffsschraube wurde 1836 das erste Mal im Ärmelkanal eingesetzt und das richtige Zeitalter der Dampfmaschine begann und somit auch die Gründung verschiedener Reedereien, wie Lloyd Austriaco, Arciduca Lodovico, Cunard, Hamburg Amerika Line und später des Norddeutsche Lloyd. Dann ca. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte die Entwicklung des Dieselmotors und der Turbinen (Bemerkung: Größere Schiffe versieht man deshalb gerne mit Dampfturbinen, da sie mit ihren Kreisbewegungen einen ruhigen Lauf garantieren.).

Mit dem Schnelldampfer KAISER-WILHELM II unternahm der Norddeutsche Lloyd im Juni 1890 die erste Kreuzfahrt in der Geschichte der Seefahrt mit 215 Passagieren an Bord. Die Reise führte von Bremerhaven nach Norwegen in die Zauberwelt der Fjorde. Auch die Hapag begann ihr Kreuzfahrtprogramm schon 1891 mit der AUGUSTE VIKTORIA, die mit 240 Passagieren von Cuxhaven via Southampton ins Mittelmeer auslief und Länder wie Ägypten, Israel, Libanon, Türkei, Griechenland, Malta und Portugal während dieser Jungfernreise ansteuerte. Das Zeitalter der modernen Kreuzfahrt hat begonnen. Heute kreuzen ca. 200 "Musik-Dampfer" über die sieben Weltmeere.
 

Schiffe

Motorsegler
Bei Motorseglern wird in erster Linie der Motor betrieben und die Segel nur zwischendurch und auf Wunsch gesetzt. Es steht auch hier eine Crew zur Verfügung (Kapitän, Koch, ...). Motorsegler gibt es in den verschiedensten Variationen, von der einfachen bis zur komfortabelsten Ausstattung und für 8 bis 50 Personen. Bei den einfachen Motorseglern (siehe I.D. RIVA TOURS Kreuzfahrten) gilt die Devise "Urlaub mit Badehose, T-Shirt und Jeans". Das Leben spielt sich in erster Linie an Deck ab und Geselligkeit und Gemeinschaft werden groß geschrieben. Jedoch gibt es auch eine Anzahl von Motorseglern mit dementsprechendem Komfort.


Flusskreuzfahrten
Hier handelt es sich bereits um kreuzfahrtenähnliche Reisen. Diese Schiffe sind sehr komfortabel ausgestattet, verfügen über Restaurant, Salon, Bar, Aufenthaltsraum, teilweise Schwimmbecken und Sauna. Auf einigen Schiffen gibt es auch ein spezielles Bordprogramm (siehe Kreuzfahrtenschiffe).

Besonders bekannt sind diese Reisen innerhalb Europas auf Rhein, Main, Mosel, Neckar, Elbe, Donau, Seine, Rhône/Saône und Wolga/Newa, sowie auf vielen anderen Flüssen. Nicht zu vergessen jedoch auch außereuropäische Flüsse. Diese Urlaubsart wird speziell an Reisende empfohlen, welche Ruhe, Bequemlichkeit, Komfort bevorzugen und Angst vor Seekrankheit haben. Eine Flußschiffahrt ist auch besonders als "Schnupperkreuzfahrt" geeignet.
 

Kreuzfahrten

Die Klassische Kreuzfahrt
Die Zielgebiete der klassischen Kreuzfahrten sind ausgesuchte, schöne und interessante Routen und werden von der Reederei oder vom Veranstalter zeitlich immer witterungsbedingt abgestimmt. Man berücksichtigt die beste Jahreszeit und vermeidet saisonbedingte Schlechtwetterzonen. Die Passagiere fahren alle dieselbe Strecke von Anfang bis Ende. Es gibt daher immer das selbe Publikum an Bord und keine Unterbrechungsmöglichkeiten unterwegs.


Die Kreuzfahrt mit Expeditionscharakter
Während die stolzen und schmucken Traumschiffe vorwiegend in Gewässern wie der Ostsee, dem Mittelmeer, den Meeren des Fernen Ostens, vor allem aber in der Karibik kreuzen, nehmen speziell konstruierte und ausgerüstete Schiffe Kurs auf das Außergewöhnliche, so zum Beispiel in die arktischen und antarktischen Gewässer, wenn sie den international geforderten Qualifikationen entsprechen. Andere Fahrtgebiete sind Alaska, der Südpazifik, Insel-Archipele, Korallenriffe oder solche exotischen Seereviere, die den "normalen" Kreuzfahrtschiffen entweder wegen ihres Tiefgangs oder Infrastruktur großer Liner mit entsprechender Passagierzahl nicht zugänglich sind. Wir haben diese Art von Reisen in unserem Schiffsreisen-programm unter der Discoverer Reederei angeführt. Diese Reisen werden von erfahrenen Experten, sei es von Anthropologen, Botanikern, Ornithologen, Archäologen, Historikern, Natur- und Unterwasserforschern - je nach Kreuzfahrt verschieden - begleitet. Die Ausflüge werden teilweise mit unsinkbaren Schlauchbooten - welche von Jacques Cousteau speziell für seine Expeditionen entwickelt wurden - durchgeführt.
Da alle Ausflüge, Expeditionsausrüstung wie Rucksack, Reisetasche etc., sowie Vorträge von qualifizierten Wissenschaftlern inkludiert sind, handelt es sich hier um kostspieligere Kreuzfahrten.


 

Reservierungsstelle

Wenn eine Reederei in einem Land kein eigenes Verkaufsbüro hat, so läßt sie sich in den meisten Fällen von einem Generalagenten vertreten - einem ausgesuchten Reisebüro oder Veranstalter.
Wünscht eine Reederei keinen Generalagenten und möchte aber trotzdem in einem Land verstärkt auftreten, dann sucht sie sich eine Exklusiv - Buchungsstelle (Reisebüro/Veranstalter) oder einige ausgesuchte Buchungsstellen (Reisebüro/Veranstalter). Diese werden "General Sales Agent" (PSA) genannt.

Was ist nun der Unterschied?
 

Der Generalagent
  • wird im allgemeinen für ein bestimmtes Territorium ernannt.
  • ist verantwortlich für die Werbung, Informationen an Reisebüros etc.
  • ist verantwortlich für den Verkauf, Reservierung von Plätzen, Ausstellung von Tickets, deren Versand an die Subagenten (Reisebüros) und Einhebung der fälligen Beträge nach Rechnungslegung.
  • Abrechnung der verkauften Passagetickets mit dem Hauptsitz der Reederei und Überweisung der entsprechenden Beträge.
  • ist Vermittler. Er schließt nicht im eigenen Namen oder auf eigene Rechnung
    das Geschäft ab.
Die Adressen der Generalagenturen findet man in den verschiedenen Fährschiff-Timetables oder Kreuzfahrtenübersichten, in welchen auch die Reservierungsstellen bekanntgegeben werden.

Die Buchungsstelle oder "Prefered Sales Agent"
  • die Werbung bzw. der Versand der Prospekte erfolgt offiziell über die Reederei und nicht direkt von der Buchungsstelle. Je nach Abkommen kann diese jedoch den Prospektversand übernehmen und auch zusätzliche Werbung betreiben.
  • sie übernimmt für die Reisebüros die Buchungsabwicklung
  • sie regelt die Verrechnung zwischen Reisebüro und Reederei.
  • sofern das Reedereiprogramm ohne Abweichung in das eigene Programm aufgenommen wird, ist die Buchungsstelle nach wie vor Vermittler.
  • ändert die Buchungsstelle das Reedereiprogramm, z.B. die Reederei veröffentlicht nur die Kreuzfahrt, die Buchungsstelle schreibt diese mit An- und Rückreise aus, so ist diese in diesem Falle Veranstalter und nicht mehr Vermittler.